Warum Ihr Jahresrückblick wichtig für 2017 ist

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Warum Sie einen Jahresrückblick nutzen können, um perfekt in 2017 zu starten.

Das Jahr neigt sich dem Ende und der Blick auf die Abschlussbilanz soll zeigen, ob es ein Erfolg war oder nicht. Doch sind Zahlen und Fakten das einzig Repräsentative? Sicher nicht! Nur wer sich die Zeit nimmt und sein Jahr rückblickend umfassend analysiert und dann einen Blick in die Zukunft wagt, kann das Potential eines Jahresrückblicks wirklich ausschöpfen.

Welche Dinge sollte ein Unternehmer in seinem Jahresrückblick einbeziehen? Ich möchte Ihnen Tipps für Ihren unternehmerischen Jahresrückblick geben.

Harte Zahlen effektiver nutzen

Schwarz oder rot – wie ist das Jahr gelaufen?. Während bei roten Zahlen fleißig analysiert wird, werden schwarze Zahlen oft nur zufrieden abgenickt, oft sogar stolz weitererzählt. Warum eigentlich? Natürlich ist ein Gewinn etwas Schönes, doch aus den Zahlen lässt sich so viel mehr ablesen, wenn man ihnen etwas Zeit widmet. Welche Monate waren umsatzstark, in welchen gab es (Akquise-) Flauten? Sind diese Akquiseflauten vielleicht auch in den Vorjahren schon zu diesen Zeiten gewesen? Wann läuft es besonders gut? Was macht diese Zeitpunkte anders?
Mein Tipp: Schenken Sie Ihren Zahlen etwas Aufmerksamkeit. Sie werden Ihnen mehr verraten, als Sie sich auf den ersten Blick vorstellen können.

Arbeitsabläufe optimieren

In den letzten 12 Monaten gab es eine Vielzahl von Aufträgen und Projekten erfolgreich abzuschließen. Auch wenn diese pünktlich und zur Zufriedenheit des Kunden bewältigt werden konnten, ist es Zeit einmal innezuhalten, um die Effizienz zu überprüfen. Wurden die Aufträge zu jeder Zeit optimal bearbeitet und wusste jeder Mitarbeiter, was zu tun war, wofür er verantwortlich war?? Waren die Aufgaben klar verteilt oder musste viel improvisiert werden? Gab es klare Strukturen und Pläne, wie die Projekte abgearbeitet werden, oder hat jeder irgendwo angefangen?
Mein Tipp: Schauen Sie sich die Arbeitsabläufe der vergangenen Aufträge genauer an. Optimieren Sie Ihr Büro und Arbeitsstrukturen stetig, denn klare Strukturen und Prozesse haben einen großen Anteil am künftigen Erfolg.

Ein offener Blick ins Team

Sie und ich wissen, dass unser Erfolg mit einem guten und motivierten Mitarbeiterteam steht und fällt. Aber, wissen wir das auch immer zu würdigen? Wie denken die Mitarbeiter über die Strukturen oder Prozesse? Wo sehen sie Verbesserungsbedarf und was läuft ihrer Meinung nach richtig gut? Fühlen sie sich eigentlich wohl im Unternehmen oder gibt es größere Probleme, die besser angegangen werden müssen? Auch die Stimmung im Team ist entscheidend. Kommen die Einzelnen mit ihren Kollegen klar oder gibt es Reibereien, die man klären muss? Ein tolles Mittel um das gegenseitige Verständnis und Kennenlernen zu fördern, kann z. B. sein in einen Teambildungstag zu investieren.
Mein Tipp: Seien Sie offen für die Anliegen und Verbesserungsvorschläge Ihrer Mitarbeiter. Auch wenn man nicht jeden Wunsch erfüllen, nicht jedes Problem lösen kann, so helfen doch oft schon Kleinigkeiten dem Erfolg Ihres Unternehmens enorm weiter. Diverse Studien belegen es: Zufriedene Mitarbeiter arbeiten besser und tragen so maßgeblich zu Ihrem Erfolg bei.

Schwächen als Chancen nutzen

Ein Sprichwort besagt, dass eine Kette nur so stark ist wie ihr schwächstes Glied. Für Ihr Unternehmen bedeutet das: Der Erfolg wird nur so groß werden, wie das größte Defizit es zulässt. Das macht die Suche nach den Schwachstellen auch so elementar. Wichtig ist hier besonders, dass man den Blick von den großen Dingen aufs Detail wendet. Braucht der Mitarbeiter, der seine Fähigkeiten z. Zt. nicht voll umsetzt eine Weiterbildung oder gar ein anderes Aufgabengebiet um besser arbeiten zu können? Gibt es interne Kommunikations- und/oder Abstimmungsschwierigkeiten bei der Kundenbetreuung? Gibt es klare Ansprechpartner für Probleme oder muss jeder für sich alleine Lösungen finden?
Mein Tipp: Suchen Sie ganz konkret nach den Schwachstellen in Ihrem Unternehmen. Sehen Sie jedes gefundene Problem als Chance sich zu verbessern und kehren es nicht als unangenehmen Störenfried unter den Teppich, in der Hoffnung, dass es sich von selbst löst. Das wird es sicherlich nicht, doch wenn Sie es lösen, klettert Ihr Unternehmen die Erfolgsleiter ein Stückchen höher.

Stärken als Grundstein für die Zukunft

 Es reicht natürlich nicht, nur all jenes zu betrachten, das nicht so gut lief. Es ist auch an der Zeit sich die Stärken des Unternehmens ganz bewusst klar zu machen. Welche Aufträge konnten besonders effektiv oder sogar lukrativ bearbeitet werden? Wo liegen die Kernkompetenzen der Mitarbeiter? Welche Produkte haben sich besonders gut verkauft? Welche Kanäle bei der Kundengewinnung waren am erfolgreichsten, welche Zielgruppe interessiert sich besonders für uns? Womit konnten wir Neukunden von uns überzeugen?
Mein Tipp: Werten Sie die Stärken Ihres Unternehmens und Ihrer Mitarbeiter bewusst aus. Bauen Sie auf diese Kompetenzen Ihre Zukunft auf und seien Sie mutig. Manchmal ist ein klarer Schnitt nötig, um sich von ineffizienten Teilgebieten zu lösen und mit den verbleibenden Bereichen erfolgreich durchzustarten.

Heute schon an morgen denken

Ganz gleich, in welcher Branche ein Unternehmen angesiedelt ist, nichts ist wichtiger als den Markt im Auge zu behalten. Branchen- und Trendentwicklung müssen ständig beobachtet werden. Wann wäre ein besserer Zeitpunkt als jetzt, nach einem umfassenden Rückblick, zu überprüfen, ob das Unternehmen für die künftigen Entwicklungen optimal aufgestellt ist? Sind die technischen und logistischen Möglichkeiten vorhanden oder werden genutzt, um der Marktentwicklung zu folgen? Welche Ziele sollen im nächsten Jahr verfolgt werden? Was soll erreicht und welche langfristigen Marketingaktionen angegangen werden?
Mein Tipp: Investieren Sie Zeit, um sich jetzt mit den stetigen Neuerungen und Veränderungen der Immobilienbranche zu befassen. Bereiten Sie schon jetzt alles vor, um Ihr Unternehmen optimal auf die Veränderungen einzustellen. Um damit den Vorsprung vor den Mitbewerbern und den Erfolg Ihres Unternehmens zu sichern. Doch Vorsicht: Setzen Sie sich klare Ziele und gehen Sie die Dinge geordnet an. Notieren Sie sich alles in einer Maßnahmenplanung und planen feste Zeiten an, wann Sie an der Umsetzung dieser Maßnahmen arbeiten werden.

Fazit:

„Stay hungry! Stay foolish! Steve Jobs, einer der erfolgreichsten und visionärsten Unternehmer empfahl das den Absolventen der berühmten Stanford-University. Es bedeutet nichts anderes, als sich nicht mit erreichten zufrieden zu geben und permanent neugierig zu bleiben. Ein Jahresrückblick hilft mir dabei, die Planung für das kommende Jahr umzusetzen mit dem festen Willen, jeden Tag, jede Woche, Monat für Monat besser zu werden. Hilfreich ist dabei, einen konkreten zeitlichen Umsetzungsplan zu erstellen.

Das hilft mir als Unternehmer, die notwendigen Dinge auch tatsächlich umzusetzen und gibt Orientierung für Mitarbeiter, wenn diese Vorhaben zu Jahresbeginn kommuniziert werden.

Und: Für alles, was nicht so gut gelaufen ist, ist der Jahresrückblick optimal geeignet, mit diesen Dingen wirklich abzuschliessen um sich befreit nach vorn zu orientieren.

Wie handhaben Sie Ihren Rückblick?  Verraten Sie’s „uns“? Vielleicht als Kommentar unter diesem Beitrag? Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben hinterlassen Sie Ihre Frage als Kommentar oder schreiben eine Email an info@ rainerbethke.de. Ihre Frage wird zeitnah beantwortet.

 

Der nächste Artikel wird die Planung und Umsetzung Ihrer Aktivitäten für 2017 beinhalten. Gerne informieren wir Sie über neue Artikel mit unserem Makler-Insider-Tipps, den wir Ihnen gern frei Haus senden. Füllen Sie hierzu bitte die nachstehenden Felder aus:

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